Kurzportrait Amrum

Herzlich Willkommen auf der Insel Amrum.

Sie finden hier alle Infos über die schöne Nordseeinsel Amrum– von den Orten Wittdün auf Amrum, Nebel und Norddorf über die Highlights, von Tipps für den Urlaub bis hin zu aktuellen News und Veranstaltungen sowie dem Wetter.

Begleiten Sie uns zur Vogelkoje, zum Kniepsand, zum Leuchtturm – oder halten Sie sich einfach auf dem Laufenden.

Die Insel Amrum ist die waldreichste der Nordseeinseln.

Die Karte der Insel Amrum - mit den Ortschaften, Hauptstraßen und Sehenswürdigkeiten.

Die Karte der Insel Amrum – mit den Ortschaften, Hauptstraßen und Sehenswürdigkeiten.
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Amrum ist stark bewaldet, direkt hinter dem Dünengürtel schützt ein ausgedehnter Wald die Inselorte. Das war nicht immer so, verhilft der Insel aber heute weithin zum Ruf einer Insel mit weitgehend intakter Natur. Dies wird nicht zuletzt durch die schattigen Waldwege, die weitläufige Heidelandschaft mit ihren bunten Tälern und dem Wattenmeer mit seinen zahllosen Vogelarten getragen.

Auf der Karte sehen Sie den weitläufigen Dünengürtel, der von etlichen Kilometern Bohlenwegen durchzogen ist. Das weitreiche Areal zwischen Nebel und Norddorf lädt zu Fahradtouren ein, ebenso die Ostseite der Insel. Dort führen schöne Wege direkt an der Küstenlinie entlang.

Amrum und die Nordsee

Die Geschichte der Insel Amrum ist naturgemäß eng verwoben mit der Nordsee, die bei Sturm als blanker Hans bezeichnet um die Insel herum wütet, und im schlechtesten Fall dessen Dünen sogar überspült. Doch die Insel Amrum hat sich mit den unbarmherzig wütenden Fluten arrangiert. Im Gegensatz zur vielbeachteten Nachbarinsel Sylt, die mit jedem Sturm, jedem Winter an Fläche und Substanz verliert, hat sich der Kniepsand – eigentlich eine vorgelagerte Sandbank – derart an die Insel Amrum geschmiegt, dass er dieser Schutz und ihren Dünen Sand spendet. Die Dünen sind der natürliche Schutzwall der Insel Amrum. Sie bedecken fast die Hälfte der Inselfläche, werden sorgsam gehütet und nur vereinzelt durch Wege gequert, die stets als erhöhte Bohlenwege konzipiert sind, um den Schaden durch unachtsame Begehungen so gering wie möglich zu halten.

Wattenmeer-Amrum

Das Wattenmeer bei Amrum im Sonnenschein.

Die Insel Amrum galt früher als karg. Der vom Wind gestreute Sand minderte den Ertrag des ohnehin nicht sonderlich fruchtbaren Geest-Bodens, so dass landwirtschaftliche Nutzung stets von harter Arbeit bei mittelmäßigen Erträgen geprägt war. So mussten die Insulaner nehmen, was sie kriegen konnten. Vor diesem Hintergrund hatte das Strandgut, das von den nahen, viel befahrenen Routen des Ärmelkanals in steten Mengen herangetragen wurde, lange Zeit eine große Bedeutung. Dabei galt es stets, sich den wachsamen Augen des Strandvogts zu entziehen, der das Strandjen als Seeräuberei zu ahnden hatte.